Ministerin Pfeiffer-Poensgen teilt Erhöhung der Landesförderung für die vier Landestheater NRW im Rahmen der Spielplanpräsentation 2019/20 mit

Ministerin Pfeiffer-Poensgen teilt Erhöhung der Landesförderung für die vier Landestheater NRW im Rahmen der Spielplanpräsentation 2019/20 mit

Am 26. September 2018 haben die Landestheater NRW im Klaus-von-Bismarck-Saal des WDR-Funkhauses in Köln ihre Spielpläne für die Saison 2019/20 vorgestellt. Darüber hinaus teilte Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Erhöhung der Landesförderung für die vier Landestheater mit. Prof. Karl Karst, Programmchef WDR 3, begrüßte die Gäste der Präsentation, die im Rahmen der WDR 3 Kulturpartnerschaften stattfand.

Ministerin Pfeiffer-Poensgen unterstrich in ihrem Grußwort den wertvollen Beitrag der vier Landestheater NRW zur kulturellen Grundversorgung im Land. „Die Landesbühnen bringen anspruchsvolles Theater auch in Städte ohne eigenes Ensemble. Sie schaffen ein wichtiges Kulturangebot in der Fläche und ermöglichen vielen Menschen dort den Zugang zu Schauspiel und Oper. Die zusätzlichen Mittel des Landes sollen die künstlerische Arbeit der Landestheater stärken sowie die Vermittlungsarbeit und das gemeinsame Marketing unterstützen“, so die Ministerin.

Noch in diesem Jahr erhalten die vier Landestheater in Nordrhein-Westfalen eine zusätzliche Förderung von über 1,5 Millionen Euro und damit insgesamt eine Erhöhung ihrer Förderung um zehn Prozent. Das Land fördert die vier Landesbühnen mit aktuell rund 15,4 Millionen Euro jährlich. Nach dem diesjährigen Mittelzuwachs ist eine weitere Erhöhung im Jahr 2020 geplant. Sie soll an konzeptionelle Ideen der Institutionen geknüpft sein, die im Laufe des kommenden Jahres entwickelt werden. Voraussetzung für die Erhöhung ist, dass die anderen Förderer, namentlich die Kommunen, Kreise und Landschaftsverbände, ihre Zuwendungen erhöhen oder auf gleichem Niveau belassen.

Landestheater erfüllen eine Doppelfunktion: Zum einen bespielen sie in ihrer Stadt das eigene Haus. Zum anderen ist es ihr kulturpolitischer Auftrag, qualitätsvolles und mobiles Theater in die nordrhein-westfälischen Kommunen ohne eigenes Theaterensemble zu bringen. Die vier Landestheater NRW spielen über 1300 Vorstellungen im Jahr, davon durchschnittlich mehr als 50 Prozent als Gastspiele in fast 200 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus. Mehr als ein Drittel aller Inszenierungen richtet sich an Kinder und Jugendliche.

Gäste der Präsentation im WDR-Funkhaus, die jährlich an einer besonderen Spielstätte in NRW stattfindet, waren über 100 Veranstalter*innen von Theatergastspielen aus den nordrhein-westfälischen Kommunen, unter anderem Theaterleitungen, Kulturdezernent*innen und ehrenamtliche Vorstände von Kulturvereinen. Anlass zur Spielplanpräsentation ist die frühe Spielzeitplanung der Kulturverantwortlichen: Die Landestheater bieten bereits im Herbst 2018 den Städten und Gemeinden die Stücke für die nächste Saison an.

Der nun für die Spielzeit 2019/20 vorgestellte Spielplan bietet eine große Vielfalt mit fast 100 Produktionen, darunter 57 Premieren, aus den Bereichen Musiktheater, Schauspiel, Musical, Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater.

Einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Programm finden Sie HIER.


Auf dem Foto (v.l.n.r.):
Georg Heckel, Intendant, Landestheater Detmold
Mirko Schombert, Intendant, Burghofbühne Dinslaken
Prof. Karl Karst, Programmchef WDR 3
Dirk Gondesen, Verwaltungsdirektor, Das Rheinische Landestheater Neuss
Heike Czarnetzki-Buschheuer, Verwaltungsleitung, Burghofbühne Dinslaken
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Günter Wohlfarth, Geschäftsführender Direktor, Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel
Stefan Dörr, Verwaltungsdirektor, Landestheater Detmold
Oliver Keymis, Vizepräsident des Landtags NRW
Alexander May, stellv. Intendant ab 2019/20, Das Rheinische Landestheater Neuss
Sylvia Schmeck, Programmleitung WDR 3
Ralf Ebeling, Intendant, Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel

Foto: © WDR



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