Michael Kohlhaas

Nach der gleichnamigen Novelle von Heinrich von Kleist


Verfügbar ab 05.11.2018
Studio-Produktion bis 250 Besucher / Bühne bis 450 Besucher
Gastspielhonorar: 2.500 / 4.000 Euro (bis 250 / 450 Besucher; zzgl. Nebenkosten)
Erzählt wird die Geschichte des ehrbaren Familienvaters und Pferdehändlers Michael Kohlhaas. Sie beginnt mit einer beruflichen Alltäglichkeit: Kohlhaas befindet sich in geschäftlicher Mission auf der Fahrt nach Sachsen, um zwei seiner Reitpferde zu verkaufen, doch er wird unterwegs von Junker Wenzel von Tronka aufgehalten, der von ihm einen Passierschein verlangt. Michael Kohlhaas lässt seinen Knecht und die Pferde beim Junker, um das Geforderte zu besorgen. In Dresden informiert man ihn darüber, dass solch ein Passierschein nicht erforderlich sei. Zurück beim Junker muss Kohlhaas feststellen, dass seine Pferde durch Feldarbeit und Vernachlässigung völlig wertlos geworden sind. Obendrein ist auch sein Knecht misshandelt und vertrieben worden. Der rechtschaffene Kohlhaas verlangt Gerechtigkeit. Doch der selbstherrliche Adlige hat genügend Beziehungen, um die geforderte Entschädigung zu hintertreiben. Als Kohlhaas auch noch seine Frau verliert, die von Junker misshandelt worden war und an den Folgen stirbt, beginnt der bis dahin besonnene Mann einen unaufhaltsamen Vergeltungsfeldzug gegen den Täter und das ihn schützende Staatswesen. Er greift
zu Selbstjustiz und terroristischem Widerstand.
Die Erzählung von Heinrich von Kleist fragt nach dem Verhältnis von Recht und Unrecht, Macht und Ohnmacht in einem Gesellschaftsgefüge, das dem Besitzenden Einfluss in allen Belangen gewährt.
Aufführungstermine folgen.