Premieren im September 2010
Im SEPTEMBER eröffnen die Landesbühnen ihre Häuser. Darunter Schauspiel- und musikalische Inszenierungen wie La Traviata, Der Richter und sein Henker, Hammerfest life und Die zweite Prinzessin, die auch in der nächsten Spielzeit 2011-12 auf dem Programm stehen. Anschauen lohnt sich also doppelt. Wir wünschen Ihnen eine spannende Spielzeit!
SPIELPLANPRÄSENTATION
Nicht verpassen: Brandaktuelle Informationen zu den Spielplänen 2011-12!!!! In einer lockeren Show zeigen die Landestheater, was sie für die nächste Spielzeit bereithalten. Ausschnitte aus Musicals, Klassikern, Kinderstücken und Ballett kommen auf die Bühne. Abgerundet wird der Vormittag mit einem leckeren Buffet. Anschließend können Sie die Theatermacher zum Gespräch treffen. Anmeldung erwünscht.
Es spielen: Die Ensembles der Landestheater.
Termin: Do. 2. September 2010, 11:00 Uhr im neuen Theater Gütersloh.
LA TRAVIATIA
Oper in italienischer Sprache
Indem Verdi in seiner Oper das kurze, intensive Leben einer Kurtisane schildert, schuf er die erste Oper nach einem zeitgenössischen, sozial motivierten Stoff überhaupt: Die Prostituierte Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Doch um den Ruf ihres Geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie auf Drängen seines Vaters auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit.
Für die Hauptpartie konnte die Italienerin Daniela Bruera gewonnen werden, die die „Traviata" schon an großen Häusern wie dem Opernhaus in Lissabon gesungen hat. Ihr „Alfredo“ ist der junge erfolgreiche schwedische Tenor Per Håkan Precht.
Musikalische Leitung: Erich Wächter. Regie: Kay Metzger.
Premiere: Fr. 10. September 2010, 19:30, LTD, Große Bühne, Detmold.
DIE PRÄSIDENTINNEN
Erna, Grete und Mariedl sind drei Frauen, für die das Leben bisher nur wenig bereitgehalten hat. Gemeinsam philosophieren sie, angeregt durch die eben gesehene Übertragung der Papstmesse, über die Welt. Jede einzelne erläutert ihre Wunschvorstellungen für die Zukunft. Zunächst beschränken sich die Vorstellungen auf einfache, alltägliche Wünsche, doch schon bald wandelt sich die lebhafte Phantasie in Größenwahn und die anfangs schönen Zukunftsideen eskalieren.
„Die Präsidentinnen“ zählt zu den meistgespielten Stücken Martin Schwabs. Abgründigkeit der Lebensrealität wird durch eine scharfsinnige Sprache und skurrilen Humor verdeutlicht.
Regie: Martin Pfaff.
Premiere: Mi. 15. September 2010, 20:00, LTD, Grabbe-Haus, Detmold.
HAMMERFEST LIFE oder warum Pinguine nicht kotzen
Uraufführung (ab 14)
„Hammerfest life“ ist ein Roadplay, ein Stück über Freundschaft, über Liebe und Tod, über das Leben und seine Ungerechtigkeiten, über gemeinsames Lachen und Weinen und über das Erwachsenwerden, das manchmal schneller auf einen zukommt, als man sich es wünscht.
Drei Freunde, ein Sommer, ein Auto, ein Ziel: Hammerfest. Die 19-jährige Ines will mit ihren Freunden die Polarsonne sehen. Es wird ein Weg ins Erwachsenwerden, ein Weg ins Leben. Doch was ist, wenn der Weg am Anfang schon zu Ende ist. Ines hat einen bösartigen Tumor im Hirn, der ihr nicht mehr viel Zeit lässt.
Regie: Stefan Ey.
Premiere: Do. 16. September 2010, 18:00, BHB, Tenterhof, Dinslaken.
DIE VERSCHWÖRUNG DES FIESCO ZU GENUA
Ein Mann will nach oben. Von Friedrich Schiller.
Unzufrieden mit der Tyrannenherrschaft sind in Genua fast alle, doch gibt es unterschiedliche Vorstellungen davon, wer der neue Mann an der Spitze des Herzogtums sein soll.
Den jungen Fiesco reizt die Macht. Er schafft es, die Stimmung gegen Gianettino, den Neffen des aktuellen Herrschers und dessen designierter Nachfolger, auf den Siedepunkt zu bringen und die meisten Adligen hinter sich zu scharen. Allein der Erzrepublikaner Verrina misstraut seinen Motiven. Fiesco bereitet die Ermordung Gianettinos vor und bandelt gleichzeitig mit dessen Schwester Julia an. Er probiert die verschiedenen Masken der Macht, täuscht und manipuliert alle in seiner Umgebung. Die bösen Vorahnungen Verrinas scheinen sich zu bestätigen, als Fiesco durchblicken lässt, dass auch er als Tyrann über Genua herrschen will.
Regie: Andre Sebastian.
Premiere: Fr. 17. September 2010, 20:00, RLT, Schauspielhaus, Neuss.
DIE ZWEITE PRINZESSIN
Ewig die Zweite sein– nein Danke! Von Gertrud Pigor (ab 4)
Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin. Die lebte mit ihrer königlichen Familie in einem wunderschönen Märchenschloss. Pech nur, dass die Prinzessin die zweite Prinzessin war. Das heißt, sie war die kleine Schwester der ersten Prinzessin. Und jetzt ratet mal, wer von den beiden abends eine Stunde länger aufbleiben darf. Oder zuerst auf dem königlichen Pony reiten. Na? So beschließt die ewig zweite Prinzessin, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich in der königlichen Rangfolge nach oben zu arbeiten. Eine Geschichte über die verständliche Sehnsucht, einmal die Erste zu sein und darüber, dass Wut auch Gutes bewirken kann.
Regie: Catja Baumann.
Premiere: So. 19. September 2010, 15:00, RLT, Studio, Neuss.
EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST
Der Kleinkriminelle McMurphy versucht, einer Gefängnisstrafe zu entgehen, indem er sich freiwillig in eine psychiatrische Anstalt einweisen lässt. Doch die Anstalt ist schlimmer als Gefängnis, denn die Insassen werden durch ausgeklügelte Maßnahmen auf Wohlverhalten konditioniert. McMurphy aber widersetzt sich notorisch und versucht zudem, die übrigen „Patienten“ zum Widerstand zu bewegen. Seinen Bewachern ist klar: Der Störenfried muss dauerhaft zum Schweigen gebracht werden.
„Einer flog über das Kuckucksnest“ erzählt von den Wertlosen, Aussortierten und ihrem Aufstand gegen das Regime der Agilen, Gesunden. Ihr Ringen um Integrität und menschenwürdige Behandlung hat neben den tragischen auch groteske Anteile, stets wird dabei aber das Mitgefühl des Zuschauers angesprochen.
Regie: Tatjana Rese.
Premiere: Fr. 24. September 2010, 19:30, LTD, Große Bühne, Detmold.
DER RICHTER UND SEIN HENKER
Von Friedrich Dürrenmatt – Bühnenfassung von Lars Helmer
Ausgangspunkt dieses Kriminalromans ist die Nichtberechenbarkeit der Welt. Wie in seinen Dramen spielt auch hier der Zufall die Hauptrolle. Damit verletzt Dürrenmatt genussvoll die üblichen Regeln des Genres, das die Berechenbarkeit des menschlichen Handelns und die innere Ordnung der Welt durch ausgleichende Gerechtigkeit voraussetzt. Kommissar Bärlach macht sich schuldig – er ist dem Verbrecher in seinem Verhältnis zur Gerechtigkeit sehr ähnlich – und der Verbrecher wird für ein nicht begangenes Verbrechen bestraft. Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig!
In der Inszenierung stellt sich neben Thomas Ulbricht als Kommissar Bärlach auch Markus Rührer als Untersuchungsrichter Dr. Lutz erstmalig dem Burghofbühnen-Publikum vor. Die Musik stammt von René Lozynski, der auch live mit seinem Kontrabass durch den Abend führt.
Regie: Thorsten Weckherlin.
Premiere: Fr. 24. September 2010, 20:00, BHB, Kathrin-Türks-Halle, Dinslaken.
DIE ORESTIE
Wie Blutrache eine Familie fast auslöscht. Von Aischylos (ab 15)
Auf dem Geschlecht der Atriden lastet seit Generationen ein Fluch: Mord folgt auf Mord. Auch Agamemnon entkommt seinem Schicksal nicht. Denn Königin Klytaimestra hat ihrem Gatten die Opferung der Tochter Iphigenie nicht verziehen. Aus Troja siegreich zurückgekehrt, geht Agamemnon seiner Frau ahnungslos ins Netz und stirbt durch ihre Hand.
Die Kinder, Orest und Elektra, sinnen auf Rache. Der Sohn tötet die Mutter auf ähnlich grausame Weise. Doch kaum ist die Tat vollbracht, sind die Rachegeister Orest auf den Fersen. Erst als die Göttin Athene ein Gericht einberuft, das mit dem Prinzip der Blutrache abschließt und dort der Muttermörder freigesprochen wird, ist der Fluch der Familie durchbrochen.
In einer schlanken, flexiblen Textfassung, basierend auf der Prosaübersetzung von Peter Stein, spielen sieben Schauspieler alle Rollen und den Chor.
Regie: Catharina Fillers.
Premiere: Sa. 25. September 2010, 20:00, RLT, Schauspielhaus, Neuss.
Mit herzlichen Grüßen von den Landestheatern in Dinslaken, Neuss, Castrop-Rauxel und Detmold.
Ihre Sonja Wies
Die Landestheater in NRW.
Oberstr. 95
41460 Neuss
fon 02131 / 26 99 35
fax 02131 / 26 99 435
buero(at)landesteater-nrw.de
Internet: landestheater-nrw.de
SPIELPLANPRÄSENTATION
Nicht verpassen: Brandaktuelle Informationen zu den Spielplänen 2011-12!!!! In einer lockeren Show zeigen die Landestheater, was sie für die nächste Spielzeit bereithalten. Ausschnitte aus Musicals, Klassikern, Kinderstücken und Ballett kommen auf die Bühne. Abgerundet wird der Vormittag mit einem leckeren Buffet. Anschließend können Sie die Theatermacher zum Gespräch treffen. Anmeldung erwünscht.
Es spielen: Die Ensembles der Landestheater.
Termin: Do. 2. September 2010, 11:00 Uhr im neuen Theater Gütersloh.
LA TRAVIATIA
Oper in italienischer Sprache
Indem Verdi in seiner Oper das kurze, intensive Leben einer Kurtisane schildert, schuf er die erste Oper nach einem zeitgenössischen, sozial motivierten Stoff überhaupt: Die Prostituierte Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Doch um den Ruf ihres Geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie auf Drängen seines Vaters auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit.
Für die Hauptpartie konnte die Italienerin Daniela Bruera gewonnen werden, die die „Traviata" schon an großen Häusern wie dem Opernhaus in Lissabon gesungen hat. Ihr „Alfredo“ ist der junge erfolgreiche schwedische Tenor Per Håkan Precht.
Musikalische Leitung: Erich Wächter. Regie: Kay Metzger.
Premiere: Fr. 10. September 2010, 19:30, LTD, Große Bühne, Detmold.
DIE PRÄSIDENTINNEN
Erna, Grete und Mariedl sind drei Frauen, für die das Leben bisher nur wenig bereitgehalten hat. Gemeinsam philosophieren sie, angeregt durch die eben gesehene Übertragung der Papstmesse, über die Welt. Jede einzelne erläutert ihre Wunschvorstellungen für die Zukunft. Zunächst beschränken sich die Vorstellungen auf einfache, alltägliche Wünsche, doch schon bald wandelt sich die lebhafte Phantasie in Größenwahn und die anfangs schönen Zukunftsideen eskalieren.
„Die Präsidentinnen“ zählt zu den meistgespielten Stücken Martin Schwabs. Abgründigkeit der Lebensrealität wird durch eine scharfsinnige Sprache und skurrilen Humor verdeutlicht.
Regie: Martin Pfaff.
Premiere: Mi. 15. September 2010, 20:00, LTD, Grabbe-Haus, Detmold.
HAMMERFEST LIFE oder warum Pinguine nicht kotzen
Uraufführung (ab 14)
„Hammerfest life“ ist ein Roadplay, ein Stück über Freundschaft, über Liebe und Tod, über das Leben und seine Ungerechtigkeiten, über gemeinsames Lachen und Weinen und über das Erwachsenwerden, das manchmal schneller auf einen zukommt, als man sich es wünscht.
Drei Freunde, ein Sommer, ein Auto, ein Ziel: Hammerfest. Die 19-jährige Ines will mit ihren Freunden die Polarsonne sehen. Es wird ein Weg ins Erwachsenwerden, ein Weg ins Leben. Doch was ist, wenn der Weg am Anfang schon zu Ende ist. Ines hat einen bösartigen Tumor im Hirn, der ihr nicht mehr viel Zeit lässt.
Regie: Stefan Ey.
Premiere: Do. 16. September 2010, 18:00, BHB, Tenterhof, Dinslaken.
DIE VERSCHWÖRUNG DES FIESCO ZU GENUA
Ein Mann will nach oben. Von Friedrich Schiller.
Unzufrieden mit der Tyrannenherrschaft sind in Genua fast alle, doch gibt es unterschiedliche Vorstellungen davon, wer der neue Mann an der Spitze des Herzogtums sein soll.
Den jungen Fiesco reizt die Macht. Er schafft es, die Stimmung gegen Gianettino, den Neffen des aktuellen Herrschers und dessen designierter Nachfolger, auf den Siedepunkt zu bringen und die meisten Adligen hinter sich zu scharen. Allein der Erzrepublikaner Verrina misstraut seinen Motiven. Fiesco bereitet die Ermordung Gianettinos vor und bandelt gleichzeitig mit dessen Schwester Julia an. Er probiert die verschiedenen Masken der Macht, täuscht und manipuliert alle in seiner Umgebung. Die bösen Vorahnungen Verrinas scheinen sich zu bestätigen, als Fiesco durchblicken lässt, dass auch er als Tyrann über Genua herrschen will.
Regie: Andre Sebastian.
Premiere: Fr. 17. September 2010, 20:00, RLT, Schauspielhaus, Neuss.
DIE ZWEITE PRINZESSIN
Ewig die Zweite sein– nein Danke! Von Gertrud Pigor (ab 4)
Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin. Die lebte mit ihrer königlichen Familie in einem wunderschönen Märchenschloss. Pech nur, dass die Prinzessin die zweite Prinzessin war. Das heißt, sie war die kleine Schwester der ersten Prinzessin. Und jetzt ratet mal, wer von den beiden abends eine Stunde länger aufbleiben darf. Oder zuerst auf dem königlichen Pony reiten. Na? So beschließt die ewig zweite Prinzessin, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich in der königlichen Rangfolge nach oben zu arbeiten. Eine Geschichte über die verständliche Sehnsucht, einmal die Erste zu sein und darüber, dass Wut auch Gutes bewirken kann.
Regie: Catja Baumann.
Premiere: So. 19. September 2010, 15:00, RLT, Studio, Neuss.
EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST
Der Kleinkriminelle McMurphy versucht, einer Gefängnisstrafe zu entgehen, indem er sich freiwillig in eine psychiatrische Anstalt einweisen lässt. Doch die Anstalt ist schlimmer als Gefängnis, denn die Insassen werden durch ausgeklügelte Maßnahmen auf Wohlverhalten konditioniert. McMurphy aber widersetzt sich notorisch und versucht zudem, die übrigen „Patienten“ zum Widerstand zu bewegen. Seinen Bewachern ist klar: Der Störenfried muss dauerhaft zum Schweigen gebracht werden.
„Einer flog über das Kuckucksnest“ erzählt von den Wertlosen, Aussortierten und ihrem Aufstand gegen das Regime der Agilen, Gesunden. Ihr Ringen um Integrität und menschenwürdige Behandlung hat neben den tragischen auch groteske Anteile, stets wird dabei aber das Mitgefühl des Zuschauers angesprochen.
Regie: Tatjana Rese.
Premiere: Fr. 24. September 2010, 19:30, LTD, Große Bühne, Detmold.
DER RICHTER UND SEIN HENKER
Von Friedrich Dürrenmatt – Bühnenfassung von Lars Helmer
Ausgangspunkt dieses Kriminalromans ist die Nichtberechenbarkeit der Welt. Wie in seinen Dramen spielt auch hier der Zufall die Hauptrolle. Damit verletzt Dürrenmatt genussvoll die üblichen Regeln des Genres, das die Berechenbarkeit des menschlichen Handelns und die innere Ordnung der Welt durch ausgleichende Gerechtigkeit voraussetzt. Kommissar Bärlach macht sich schuldig – er ist dem Verbrecher in seinem Verhältnis zur Gerechtigkeit sehr ähnlich – und der Verbrecher wird für ein nicht begangenes Verbrechen bestraft. Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig!
In der Inszenierung stellt sich neben Thomas Ulbricht als Kommissar Bärlach auch Markus Rührer als Untersuchungsrichter Dr. Lutz erstmalig dem Burghofbühnen-Publikum vor. Die Musik stammt von René Lozynski, der auch live mit seinem Kontrabass durch den Abend führt.
Regie: Thorsten Weckherlin.
Premiere: Fr. 24. September 2010, 20:00, BHB, Kathrin-Türks-Halle, Dinslaken.
DIE ORESTIE
Wie Blutrache eine Familie fast auslöscht. Von Aischylos (ab 15)
Auf dem Geschlecht der Atriden lastet seit Generationen ein Fluch: Mord folgt auf Mord. Auch Agamemnon entkommt seinem Schicksal nicht. Denn Königin Klytaimestra hat ihrem Gatten die Opferung der Tochter Iphigenie nicht verziehen. Aus Troja siegreich zurückgekehrt, geht Agamemnon seiner Frau ahnungslos ins Netz und stirbt durch ihre Hand.
Die Kinder, Orest und Elektra, sinnen auf Rache. Der Sohn tötet die Mutter auf ähnlich grausame Weise. Doch kaum ist die Tat vollbracht, sind die Rachegeister Orest auf den Fersen. Erst als die Göttin Athene ein Gericht einberuft, das mit dem Prinzip der Blutrache abschließt und dort der Muttermörder freigesprochen wird, ist der Fluch der Familie durchbrochen.
In einer schlanken, flexiblen Textfassung, basierend auf der Prosaübersetzung von Peter Stein, spielen sieben Schauspieler alle Rollen und den Chor.
Regie: Catharina Fillers.
Premiere: Sa. 25. September 2010, 20:00, RLT, Schauspielhaus, Neuss.
Mit herzlichen Grüßen von den Landestheatern in Dinslaken, Neuss, Castrop-Rauxel und Detmold.
Ihre Sonja Wies
Die Landestheater in NRW.
Oberstr. 95
41460 Neuss
fon 02131 / 26 99 35
fax 02131 / 26 99 435
buero(at)landesteater-nrw.de
Internet: landestheater-nrw.de